Samstag, 14. Oktober 2017

Swing

Foto by Wikipedia
In der Swing (Autonomes Infoblatt für Rhein Main) war mal wieder was Nettes zu Hamburg zu lesen. Wie umgehen mit den Hunderten Smartphones, die alles und jeden filmen und aufnehmen.
Au ja, G 20. Man hat die Bilder gesehen und man könnte aus Asterix zitieren. Jedes Mal wenn ich diese Szene sehe, entdeck ich ein neues Detail. Schaut man sich Standfotos an, möglichst groß und hochaufgelöst, was fällt auf? Natürlich wie schon zu erwarten, der unbekümmerte Gebrauch von allem was irgendwie Bilder speichern kann. Kleidiggis, Smartphones bis hin zu 500 € Gerät. Alles vertreten. Und es wird abgedrückt was in den Speicher passt. Ist nicht neu und das hatten wir schon auf etlichen Demos, bei denen brennende Mülltonnen zum Programm gehören.
Ja was will uns der Swingautor damit sagen? Konkret wird er nicht. Wie auch? Was hätte er denn für Ideen? Ja früher, in der guten alten Zeit. Da hieß es mach den Film raus. Oder man konnte die wenigen mit Kamera wegscheuchen und die Profis verrichteten ihre Bildarbeit eben hinter der Bullenkette. Aber heute? Was machst gegen Hunderte mit Kamera? Man könnt fast Mitleid mit solchen Traditionalisten bekommen. Aber nur fast, denn verdient haben sie es sicher nicht. Sie bestehen nach wie vor auf das linke Gesetz, auf Demos fotografiert man nicht. Zu dumm, wenn die große Masse davon noch nie was gehört hat oder wenn vor ihnen etwas Außergewöhnliches passiert, dann pfeifen sie einfach drauf und die anderen tun s ja auch.
Da hat die Technik die Demolinke mit ihren Insiderregeln grad mal überholt und plattgewalzt. Und es sind ja nicht nur die kleinen Privatknipser. Wie zu hören wurden in Hamburg auch Drohnen eingesetzt und die sind hoch genug, recht unauffällig. Man hört nicht viel von ihnen und wenn unten das Chaos ausbricht, dann schaut ohnehin niemand nach oben was da so rumfliegt.
Muß man noch was von den Knipsern am Fenster erzählen? Irgendwas zum Fotografieren hat jeder im Haus und wenn die Darbietung schon vor dem eigenen Fenster stattfindet, dann kannst es niemand verübeln, wenn man grad zur cam greift.
Tia lieber Swingschreiber. Alles gut gemeint, aber die Zeit hat euch eingeholt. Eure Szeneregeln wurden Opfer der Digitalisierung. So ganz nebenbei, denn beabsichtigt war das nicht. Millionen von Flachdiggis und Smartphones werden ja nicht deswegen produziert. Sie sollen schlicht und ergreifend Geld bringen. Und so ganz nebenbei hat heute jeder so ein Teil in der Tasche und was willst machen?

Mittwoch, 11. Oktober 2017

Propagandafun

Im Webauftritt des Jugendwiderstands finden sich solche Meisterwerke der Plakatkunst und Propaganda. Hoch die Fäuste. Hoch die Tüten. Lass die Dokmatiker wüten.

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Schmied

Vorlage Holzschnitt und aufgrund des Alters c- free.

Dienstag, 3. Oktober 2017

Copyart aus dem Rechner

Der gute alte Fotokopierer. Für viele in Zeiten vor dem Rechner die erste Form der Bildbearbeitung. Oder die erste und billige Möglichkeit Fotos abstrakt zu
verfremden. Ein nettes Spielchen, hier geht s noch leichter.